Betreuungskräfte reichen nicht aus

Schon 103 000 Brandenburger auf Hilfen angewiesen - »Pflegepolitische Tour« fortgesetzt

  • Von Wilfried Neiße
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Die Landesregierung tritt dem drohende Pflegenotstand offensiv entgegen - einen festen Platz im Terminkalender des Sozialministeriums hat die »Pflegepolitische Tour«, die seit April durch das Land führt.

Nächste Station der im Rahmen der Pflegeoffensive des Landes laufenden Tour ist der Landkreis Havelland. An diesem Mittwoch wird Sozialstaatssekretärin Almuth Hartwig-Tiedt dort unter anderem das Projekt »Miteinander - Voneinander - Füreinander« des Arbeiter-Samariter-Bundes im Ausbildungszentrum Gesundheit und Pflege in Selbelang sowie die Hauskrankenpflege in Rhinow besuchen.

Erst vor einigen Tagen hatte Sozialministerin Diana Golze (LINKE) den Bericht »Pflegeoffensive für eine verantwortungsvolle pflegerische Versorgung im Land Brandenburg auch in Zukunft« vorgelegt. »Die Pflegeoffensive ist erfolgreich gestartet«, hatte sie bei dieser Gelegenheit erklärt. Handlungsdruck ergebe sich aus allen Prognosen. Im Bundesschnitt seien 3,3 Prozent der Menschen Pflegefälle. In Brandenburg seien derzeit 103 000 Menschen, 4,2 Prozent aller Einwohner, pflegebedürftig. Bis 2040 werde der Anteil der Menschen im Land, die auf derartige Hilfen a...


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