Jung, geflüchtet, selbstbestimmt

Landesjugendring fordert mehr Schutz und bessere Bildungschancen für Flüchtlinge

  • Von Johanna Treblin
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Mit neun Schwerpunkten steuert der Landesjugendring auf die Wahl zu. Kinderarmut soll bekämpft und das Wahlalter auf 16 abgesenkt werden. Flüchtlinge sollen mehr Teilhabemöglichkeiten erhalten.

Sie spielen Theater, fotografieren oder kochen zusammen. Mit dem Projekt »Jung - geflüchtet - selbstbestimmt« will der Landesjugendring gezielt auch junge Geflüchtete in die Jugendarbeit einbinden. Die Jugendfeuerwehr Wedding lädt zum interkulturellen Kochtandem, um über gemeinsames Essen beidseitige soziale und interkulturelle Kompetenz zu fördern, SJD - Die Falken lassen mit Kameras den eigenen Kiez entdecken, die JungdemokratINNen/Junge Linke ermöglichen jungen Geflüchteten die Teilnahme am Sommercamp »Das linke Camp zur rechten Zeit!«. Insgesamt 65 Angebote zählt der Landesjugendring derzeit. »Jugendarbeit stellt für junge Geflüchtete eine wichtige Brücke in den Sozialraum dar«, erklärt Tilmann Weickmann, Geschäftsführer des Landesjungendrings Berlin, das Engagement des Dachverbands.

Zur Abgeordnetenwahl im September hat der Verband im Rahmen seiner Kampagne »Jugend wählt Berlin« 15 politische Forderungen für die Integration von ju...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.