Weltsozialforum: »Wir müssen uns neu erfinden«

Entwicklungsorganisationen CIDSE verteidigt Wahl von Montreal / Linkenpolitikerin Benda: Globale Alternativen gerade jetzt wichtig

Berlin. Weniger Teilnehmer, weniger Schlagzeilen - und doch sehen viele Aktivisten das am Sonntag zu Ende gehende Weltsozialforum im kanadischen Montreal keineswegs in der Krise. Beratungsbedarf über die Zukunft der Treffen gibt es gleichwohl.

»In der aktuellen politischen Lage ist ein Treffen progressiver und sozialer Bewegungen mit Menschen aus allen Regionen der Erde wichtiger denn je«, sagt etwa die Linkenpolitikerin Judith Benda. Auf der Suche nach linken Antworten auf »den weltweiten Hunger, die verschärfte soziale Ungleichheit, Kriege und die voranschreitende Militarisierung sowie das Erstarken reaktionärer Kräfte« bleibe das Welttreffen der Alternativen »eine wichtige Plattform für den internationalen Erfahrungsaustausch«.

Das Forum war am Dienstag mit einer Demonstration gestartet, zahlreiche Diskussionsrunden, Workshops und Themenkonferenzen schlossen sich an. Zwei Fragen dürften den Rückblick auf das Treffen in Mon...


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