E-Sport fehlt die Anerkennung

Trotz wachsender Professionalisierung gelten Wettkämpfe am Computer in Deutschland nicht als offizielle Sportart

  • Von Robert D. Meyer
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

In Südkorea und Japan feiert man sie als Superstars, in den USA gibt es College-Meisterschaften und mit dem »The International« in Seattle sogar ein Profiturnier mit Millionenpreisgeldern: Wettkämpfe mit Computerspielen, der sogenannte E-Sport, sind längst ein Massenphänomen, dessen Liveübertragungen international vor einem zweistelligen Millionenpublikum stattfinden.

Obwohl sich die elektronischen Wettkämpfe auch in Deutschland einer wachsenden Beliebtheit erfreuen, hat die Szene hierzulande in der breiten Öffentlichkeit noch mit Akzeptanz zu kämpfen. So setzt sich der Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware (BIU) seit Jahren dafür ein, dass der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) die Wettbewerbe offiziell als Sportart anerkennt. »Wenn Deutschland hier nicht zeitnah mitzieht, droht die Gefahr, den Anschluss zu verlieren und damit großes wirtschaftliches Potenzial zu verschenken«, sagte BIU-Geschäftsführer Maximilian Sche...


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