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»Wer hat sich das ausgedacht? Ausgerechnet die Freunde!«

Wilfried Loth erinnert an die Entspannungspolitik zu Zeiten des Kalten Krieges - als Anregung für heute

  • Detlef Nakath
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Es ist nicht das erste Mal (und wird wohl auch nicht das letzte Mal sein), dass sich Wilfried Loth, inzwischen emeritierter Professor für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Duisburg-Essen, ausführlich mit der Geschichte der Entspannungspolitik und des Kalten Krieges beschäftigt. Große Aufmerksamkeit erfuhr sein 1994 erschienenes Buch »Stalins ungeliebtes Kind. Warum Moskau die DDR nicht wollte«, dem er 2007 »Die Sowjetunion und die deutsche Frage. Studien zur sowjetischen Deutschlandpolitik von Stalin bis Chruschtschow« folgen ließ. Ebenfalls 1994 gab er zusammen mit dem DDR-Historiker Rolf Badstübner die Dokumentation »Wilhelm Pieck. Aufzeichnungen zur Deutschlandpolitik 1945-1953« heraus. Inzwischen auch ins Chinesische und Rumänische übersetzt ist das Buch »Helsinki, 1. August 1975. Entspannung und Abrüstung«. Loth hat sich einen Namen in der Forschung und Publikation zum Ost-West-Konflikt gemacht.

Buch im nd-Sh...


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