Scherben bringen Wissen

Neues aus der kambodschanischen Tempelstadt Angkor dank Lidar-Technik. Von Michael Lenz

  • Von Michael Lenz
  • Lesedauer: ca. 5.0 Min.

»Töpferwaren selber machen - Tägliche Kurse ab 7 US-Dollar zur Herstellung traditioneller Khmer-Tonwaren« preist das Angkor Pottery Centre in Siem Reap an. Werbezettel der Töpferwerkstatt für Touristen liegen in den zahlreichen Hotels der Stadt vor den Toren des riesigen Tempelkomplexes von Angkor aus. Einer der Zettel hängt auch am Schwarzen Brett des Robert Christie Research Centre in Siem Reap. Angesichts der vielen Dutzend Plastikkisten voller in Angkor ausgegrabener antiker Tonscherben, die sich vor der Außenstelle der Fakultät für Archäologie der Universität Sydney in Siem Reap stapeln, wirkt die Werbung für traditioneller Khmertöpferei allerdings wie ein Witz.

Unterhält man sich aber mit David Brotherson, wird einem bewusst, dass auch im 21. Jahrhundert die Herstellung traditioneller Khmertöpferei zum Alltag Kambodschas gehört. Vor fast jedem Haus in den Dörfern zwischen Siem Reap und Sihanoukville stehen große, bauchige To...


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