Ebbe bei Investitionen auf Kuba

Havanna-Messe 2016: Auch die Sonderwirtschaftszone Mariel lockt bisher kaum ausländische Firmen

  • Von Andreas Knobloch, Havanna
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Kubas Wirtschaft stagniert, ausländische Investoren halten sich zurück. Zwar kündet die Rekordbeteiligung von mehr als 3500 Ausstellern aus 73 Ländern auf der gerade zu Ende gegangenen 34. Internationalen Havanna-Messe (FIHAV) von einem ungebrochenen Interesse an Geschäften auf der Karibik-Insel, konkrete Projekte aber gibt es nur wenige.

Kuba ist weit entfernt von seinem Ziel, jährlich 2,5 Milliarden US-Dollar an ausländischen Investitionen anzuziehen. Laut Außenhandelsminister Rodrigo Malmierca sind in den vergangenen beiden Jahren 83 Projekte im Gesamtvolumen von 1,3 Milliarden Dollar genehmigt worden; in der Sonderwirtschaftszone Mariel, dem Vorzeigeprojekt der Regierung, gerade einmal 19. Die für die Genehmigungsverfahren in Mariel zuständige Direktorin Wendy Miranda sieht dies gelassen: »Normalerweise entwickeln Sonderwirtschaftszonen in den ersten fünf Jahren die Infrastruktur und erst dann werden Investoren eingeladen, sic...


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