Was verriet die Polizei der rechtsradikalen »Gruppe Freital«?

Inzwischen ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen einen zweiten Beamten

  • Von Robert D. Meyer
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Inzwischen fällt es der Opposition im sächsischen Landtag schwer, nicht davon überzeugt zu sein, die Landesregierung behindere absichtlich die Aufklärung der Frage wie umfangreich das Versagen staatlicher Behörden bei den Ermittlungen gegen die mutmaßlichen Rechtsterroristen der »Gruppe Freital« wirklich war. Sicher ist: Die schwarz-rote Koalition im Freistaat gibt sich kaum Mühe, Zweifel an der Redlichkeit der Ermittlungsbehörden zu zerstreuen.

Am Dienstag setzte sich die fragwürdige Wahrheitsfindung fort. Als die Debatte zur »Gruppe Freital« im Landtag fast beendet ist, tritt Justizminister Sebastian Gemkow (CDU) ans Pult und lässt die Bombe platzen: »Seit dem 7. Dezember 2016 prüft die Staatsanwaltschaft Dresden Sachverhalte gegen zwei Polizeibeamte.«

Warum zwei? Bisher waren nur Vorwürfe gegen einen Beamten bekannt, der im Verdacht steht, den mutmaßlichen Rechtsterroristen Informationen über Polizeieinsätze weitergegeben ...


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