Erneute rechte Krawallnacht in Connewitz befürchtet

Rassistisches Legida-Bündnis mobilisiert zu Aufmarsch durch Leipzig / Linke Gruppen und Zivilgesellschaft organisieren Gegenproteste

  • Von Robert D. Meyer
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Legida ist wie ein Stehaufmännchen – eines allerdings, was in Leipzig niemand will. Das rassistische Bündnis war im vergangenen Jahr bereits totgesagt worden. Kaum noch jemand interessierte sich für die rechten Aufmärsche, zuletzt kamen zu den Versammlungen nicht einmal mehr 200 Menschen. Statt wöchentlicher Versammlungen gibt es längst nur noch monatliche Veranstaltungen. »Nach knapp zwei Jahren ist von Legida nicht viel mehr als ein Häufchen Elend übrig«, konstatiert daher auch die Leipziger LINKEN-Politikerin Juliane Nagel. Anders als das Dresdner Vorbild Pegida konnte Legida sich keine dauerhafte breite Basis an Unterstützern in der Bevölkerung aufbauen. Nagel erklärt, den Rechten fehle es an inhaltlichen Konzepten. Noch wichtiger sei es bisher jedoch gewesen, dass sich die Leipziger Zivilgesellschaft Legida entgegenstellte. »Ein Grund zum Feiern aber ist das nicht«, warnt die sächsische Landtagsabgeordnete. Denn: Im Fahrwasser von...


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