Reichtum wird vererbt, nicht erarbeitet

Arbeitsministerin Nahles mit ersten Erkenntnissen aus dem Armuts- und Reichtumsberichts

  • Von Fabian Lambeck
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.

Manche Dinge benötigen Zeit, viel Zeit. Etwa das Erstellen eines Armuts- und Reichtumsberichts. An dieser mittlerweile fünften Bestandaufnahme bundesdeutscher Sozialpolitik unter dem Titel »Lebenslagen in Deutschland« werkelt die Große Koalition seit längerem herum. Am Dienstag fand in der Berliner Friedrichstraße das vierte und damit auch letzte Symposium zum Bericht statt. Seit dem ersten Symposium am 27. Januar 2015 sind damit fast zwei Jahre ins Land gegangen. Wie 2015 diskutierten auch in diesem Jahr Vertreter von Wohlfahrtsverbänden und anderen Nichtregierungsorganisationen mit dem wissenschaftlichen Gutachtergremium, in dem Universitäten und zahlreiche Forschungsinstitute vertreten sind.

Auch die Bundesarbeitsministerin, deren Haus die Federführung hat, stieß im Laufe des Tages hinzu. Pressevertreter durften sie dabei nicht begleiten. Die Türen des Sitzungsaales blieben fest verschlossen. Dabei ist das Ministerium erklärter...


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