Hotel in Italien wird zur Todesfalle

Viele Opfer bei Lawinenunglück in den Abruzzen befürchtet

Rom. Eine Lawine hat in Italiens Erdbebenregion ein vierstöckiges Hotel bis zum Dach verschüttet und bis zu 30 Menschen getötet. Die Aussicht, Überlebende zu finden, galt am Donnerstag als gering. »Es sind viele Tote«, erklärten die Rettungskräfte. Erste Leichen wurden am Donnerstagnachmittag geborgen. Im Inneren des Gebäudes vermuteten die Einsatzkräfte 30 Menschen. Unter den Verschütteten im Abruzzen-Ort Farindola sollen mindestens zwei Kinder sein. Laut Feuerwehr gab es zunächst kein Zeichen von Überlebenden. Die Lawine war am Mittwoch abgegangen, nachdem eine schwere Erdbebenserie die meterhoch eingeschneite Region erschüttert hatte. Mindestens zwei Menschen überlebten das Unglück.

Bilder einer Videokamera zeigten, wie die Lawine in das Vier-Sterne-Hotel Rigopiano mit 45 Zimmern eingedrungen ist. Die Rettung wurde durch Schneemassen erschwert. Die ersten Helfer kamen nur auf Skiern zu dem Hotel. Das Hotel soll durch die Wucht der La...


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