Don’t do stupid shit!

Barack Obama hat viele Hoffnungen enttäuscht, sich aber auch verdient gemacht

  • Von Reiner Oschmann
  • Lesedauer: ca. 5.5 Min.

Die Amtszeit des ersten nichtweißen US-Präsidenten - die schon deshalb historisch bleibt - wird zwar seit Donald Trumps Wahl von vielen Schlagzeilen um den neuen Mann überdeckt. Doch Barack Obama hat Veränderungen vorgenommen, die der Welt insgesamt, den USA und deren internationalen Ansehen gut tun.

Seinem Anfang wohnte ein Zauber inne, von dem auch die Begeistertsten wussten, dass er nur kurz sein würde. Eine Viertelmillion Menschen waren im November 2008 in den Grant Park von Chicago gekommen, um mit ihm seinen Wahlsieg und seine Botschaft der Hoffnung zu feiern. Schon da, in der Euphorie ungeprüften Aufbruchs, war der Sieger nüchtern genug, seine Anhänger zu erinnern, dass dieser Augenblick »noch nicht der Wandel ist, den wir uns wünschen«. Der Moment zeige nur die Richtung an, in der Wandel erreicht werden könne. »Ihr müsst organisiert bleiben«, rief Obama den Jubelnden zu, »ihr müsst aktiv bleiben.« Das ist nicht geschehen. ...


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