Schmerzen auf der Engiadina

Viktoria Rebensburg verpasst als Vierte das WM-Podium, die Siegerin steht erstmals darauf

  • Elisabeth Schlammerl
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Das Gefühl war perfekt, schon im langen Flachstück gleich nach dem Start. Auch im technisch anspruchsvollen Mittelteil der Super-G-Strecke auf der Engiadina passte noch immer alles bei Viktoria Rebensburg. Schon im Ziel, schaute die Österreicherin Nicole Schmidhofer gebannt nach oben. Die Deutsche, das ahnte sie, könnte ihr die Goldmedaille noch wegschnappen. Erst recht bangte Lara Gut, die Drittplatzierte aus der Schweiz, die mit Bronze wenigstens noch die Mindesterwartungen des Gastgebers bei der alpinen Ski-WM erfüllen würde. Keine andere Athletin war der Führenden bei der letzten Zwischenzeit so nahe gekommen wie Rebensburg - und Schmidhofer hatte den unteren Teil nicht optimal erwischt.

Nur noch zwei Sprünge und ein paar Kurven war Rebensburg am Dienstag von einem perfekten Auftakt in die Titelkämpfe entfernt. Aber plötzlich stimmte das Timing nicht mehr, »da bin ich von der Linie sehr weit geworden«, sagte sie. Nach dem Umwe...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.