Zu politisch für die Bundesliga

Um mitspielen zu dürfen, soll das Roller-Derby-Team »Prussian Fat Cats« aus Potsdam seine Identität verstecken

  • Samuela Nickel
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.

Raue Mannschaftsnamen, blaue Flecke und Bodychecks sind Teil von Roller Derby - auch beim Potsdamer Team »Prussian Fat Cats«. Nachdem seinem Mutterverein, dem SV Babelsberg 03, im vorigen Frühjahr die Aufnahme in den Brandenburgischen Rollsport und Inline Verband (BBRIV) verwehrt worden war, stellten sie nun selbst erneut Antrag auf Aufnahme. Beim Verbandstreffen des BBRIV am 18. März soll erneut abgestimmt werden.

»Wir sind am Bangen«, sagt Blockerin Claudia Fortunato von den »Prussian Fat Cats«, auf Rollschuhen als »Speedy Sparta« bekannt. Um an der Roller Derby Bundesliga teilnehmen zu können, muss ihr Verein Mitglied des Landesverbands sein. »Wir möchten nur im Verband sein, um spielen zu können«, sagt Fortunato.

Die Sportart Roller Derby hat ihren Ursprung in den USA und wird überwiegend von Frauen gespielt. Es ist ein harter Vollkontaktsport, bei dem zwei Teams auf Rollschuhen gegeneinander antreten. Pro Mannschaft lauf...


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