Regulieren, abhalten, verringern

Europäische Innenminister berieten mit Gästen aus Afrika über Eindämmung der Migration

  • Von Anna Maldini, Rom
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Der Flüchtlingsstrom über das Mittelmeer nach Italien soll eingedämmt werden. Dazu trafen sich am Montag in Rom Innenminister unter anderem aus Italien, Deutschland, Frankreich, Österreich, Malta und Slowenien mit Vertretern der Maghrebstaaten Algerien, Tunesien und Libyen sowie Repräsentanten der Europäischen Union. Besonders interessant war dabei der direkte Kontakt zu der Regierung Libyens, beziehungsweise zu der Regierung von Ministerpräsidenten Fajis al-Sarradsch, die allerdings nur einen kleinen Teil des nordafrikanischen Landes beherrscht und sich die Macht mit zwei weiteren Exekutiven und einer großen Zahl von Warlords teilen muss. Die Stabilisierung des libyschen Staates ist daher aus Sicht des EU-Kommissars für Migration und Inneres, Dimitris Avramopoulos, der Schlüssel für die Lösung der Migrationskrise.

Die verschiedenen Teilnehmer legten ihr Hauptaugenmerk auf unterschiedliche Aspekte. Italiens Regierungschef Paolo Ge...


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