Olympia ohne die Besten

Die Eishockeyliga NHL will nicht länger über einen Olympiastart ihrer Profis 2018 verhandeln

  • Von Jirka Grahl
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Für Winterolympia sind die Eishockey-Cracks aus der National Hockey League (NHL) ungefähr das, was die Basketballer der National Basketball Association für die Sommerspiele darstellen: Superstars, die sich für zwei Wochen aus dem Rummelplatztreiben in den Arenen herablassen in die Gefilde der normalsterblichen Sportler - einfaches Zimmer im Olympischen Dorf, werbefreies Trikot, schlichtes Mensaessen. Und im besten Fall die Nationalhymne zum Schluss: Seit NHL-Spieler 1998 erstmals an Olympia teilnehmen durften, schrieben die Sportmillionäre einige großartige Heldengeschichten, vor allem in den Finalspielen, die bei Winterolympia traditionell stets die letzte Medaillenentscheidungen sind.

Doch ausgerechnet jene Lieblinge der Fans werden den Winterspielen von 2018 voraussichtlich fernbleiben: Nach langwierigen Verhandlungen zwischen Internationalem Olympischen Komitee (IOC), Welteishockeyverband IIHF und NHL verkündete die Liga am Mo...


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