Hamburg lässt die Puppen tanzen

Bei der Tischfußball-WM treten 800 Teilnehmer gegeneinander an

  • Von Folke Havekost, Hamburg
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Nach dem Spiel ist vor dem Suchen: Gerade hat Sabine Brose in der Vorrunde 7:6 gegen Line Stampe Nielsen gewonnen, da forschen die Deutsche und die Dänin gemeinsam nach einem Ball, der unter den Laufsteg fürs Publikum gerollt ist. Mit Hilfe von Plastikflaschen kommt das kleine Spielgerät wieder zum Vorschein.

»Tischfußball fördert das Miteinander, obwohl man gegeneinander spielt«, sagt Gabriele Giesler vom Hamburger Verband, der noch bis zum Sonntag die Weltmeisterschaft im Kickern ausrichtet. In der Kulturfabrik Kampnagel treten 800 Teilnehmer aus 40 Ländern gegeneinander an. Im Foyer lädt ein Riesentisch mit 44 Kurbeln zum Selberspielen ein, die 600 Zuschauerkarten sind seit WM-Beginn am Mittwoch täglich ausverkauft.

Brose bestreitet derweil ihr Doppel mit Pia Merbach gegen Ekaterina Tripoten und Natalia Chusova aus Russland. Das Hamburger Duo hat sich bei einem Turnier in Bratislava den letzten Feinschliff geholt, Brose üb...


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