Unternehmen zur Verantwortung zwingen

Neue Studie fördert Menschenrechtsverletzungen beim Nickelabbau zutage und fordert Konsequenzen

  • Von Kerstin Ewald
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Beim Abbau wertvoller Ressourcen wie Nickel kommt es in Ländern wie den Philippinen zu schweren Menschenrechtsverletzungen. Dies belegt eine Studie, die das Kölner Philippinenbüro am Donnerstag zusammen mit der handels- und energiepolitischen Organisation Powershift herausgegeben hat. Mit 530 000 Tonnen pro Jahr sind die Philippinen der wichtigste Produzent für Nickel.

Im Bergbauland Philippinen, wo in 27 Minen Nickel sowohl im Tagebau als auch unterirdisch Nickel abgebaut wird, entstehen starke Schäden. Hierzu gehören die Verunreinigung von Flüssen und Grundwasser. Darauf weist die Studie hin.

Auf der Insel Palawan etwa kommt es beim Abbau von Nickel zu sauren Grubenabwässern, die sich im Grundwasser sowie in den Böden niederschlagen. Sie behindern das Pflanzenwachstum und somit die landwirtschaftliche Produktion. Darunter und durch ein Fischsterben, das ebenfalls durch den Nickelabbau verursacht wurde, leiden die betroffenen Gemeinde...


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