Bikesharing im Selbstversuch

Seit Frühjahr sind in der Stadt zwei Leifahrrad-Unternehmen am Start - ein Systemvergleich

  • Von Friederike Meier
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.

Meine erste Begegnung mit einem Leihfahrrad in Berlin ist schmerzhaft: Der Hebel, mit dem man den Sattel verstellen kann, lässt sich schwer bewegen und ich quetsche mir den Finger ein. Es ist Samstag, ich bin zum Frühstück verabredet und will den Weg dorthin, etwa sechs Kilometer, mit einem »Lidl-Bike« fahren.

Seit diesem Jahr gibt es zwei Unternehmen, die Leihfahrräder in Berlin anbieten: Die Deutsche Bahn (DB), gesponsert durch den Lebensmitteldiscounter Lidl, betreibt »Lidl-Bike« mit 3500 Fahrrädern innerhalb des S-Bahn-Rings. Bis ins vergangene Jahr hatte die Deutsche Bahn in Berlin das System »Call a Bike« unterhalten und war dafür vom Land finanziell unterstützt worden.

Sieger des nach vielen Jahren 2016 abgeschlossenen Vergabeverfahrens des Senats war das Leipziger Unternehmen »nextbike«, das seit Anfang Mai 2000 Fahrräder auf den Straßen der Hauptstadt bereithält. Verzögert hatte den Entscheid im Verfahren übrigens di...


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