Nahost-Konflikt an der Hochschule

Studierendenparlament wählt AStA-Vorsitzende an der Uni Duisburg-Essen ab

  • Sebastian Weiermann
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Taschenkontrollen am Eingang, ein Verbot, Nationalfahnen zu tragen und Sicherheitsmänner, die im Hörsaal auf und ab gingen. Das waren die Rahmenbedingungen, unter denen am Freitagabend eine Veranstaltung mit dem Titel »Aktuelle soziale und politische Lage in Palästina und Israel« in Essen stattgefunden hat. Die verstärkten Sicherheitsmaßnahmen waren nicht wegen des aktuellen Aufflammens des Nahost-Konflikts nötig, sondern wegen Konflikten innerhalb der politischen Listen an der Universität Duisburg-Essen. Allein sind die Studierenden im Ruhrgebiet damit nicht, bundesweit gibt es immer wieder Streit über den Nahost-Konflikt und über Antisemitismus.

Nicht immer spielen dabei Studierende die Hauptrolle, wie Streitigkeiten aus Hildesheim und Göttingen zeigen. An der Hildesheimer Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst war ein Seminar über die Lage von Jugendlichen in Palästina Grund für den Streit. Die Literatur des Seminars ...


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