Naturstation wildert 53 Sumpfschildkröten aus

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Fehrbellin. Zur Rettung der vom Aussterben bedrohten Europäischen Sumpfschildkröte will die Naturschutzstation Rhinluch in diesem Jahr 53 Jungtiere auswildern. Die einzige Schildkrötenart Mitteleuropas sei eine der am meisten gefährdeten Wirbeltierarten Deutschlands und daher auf der Roten Liste, teilte das Umweltministerium am Donnerstag mit. Brandenburg habe sich bereits 1993 verpflichtet, die letzten Lebensräume dieser Art zu bewahren, sagte Umweltminister Jörg Vogelsänger (SPD). Die Jungtiere werden im Alter von zwei Jahren aus naturnahen Freianlagen entnommen und vermessen. Dann werden sie in Wiederansiedlungsgebieten ausgesetzt. Anfang der 1990er Jahre beschränkte sich das Vorkommen der Schildkröten auf wenige und überwiegend sehr alte Tiere. Der Bestand von damals weniger als hundert Tieren habe sich inzwischen mehr als verdoppelt und damit stabilisiert, heißt es. dpa/nd

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