Für eine andere Rohstoffpolitik

Bündnis von Nichtregierungsorganisationen fordert verbindliche Regelungen von der künftigen Bundesregierung

  • Von Hermannus Pfeiffer
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Die Weltwirtschaft spürt Aufwind. Der globale Handel zieht weiter an, und der Internationale Währungsfonds hat seine Wachstumsprognose gerade nach oben korrigiert. Dies mögen gute Nachrichten für die deutsche Wirtschaft sein. Sie bedeuten aber gleichzeitig, dass der Verbrauch an Rohstoffen wieder deutlich zunehmen wird.

Deutschland ist der größte Importeur von Rohstoffen in der EU und trägt daher eine besondere Verantwortung für die sozialen und ökologischen Folgen des weltweiten Rohstoffabbaus. Zwei Drittel der deutschen Importe, so das unternehmensnahe Institut der deutschen Wirtschaft Köln, stammen aus politisch »riskanten Staaten«.

Die Rohstoffpolitik müsse »grundsätzlich reformiert« werden, fordert ein breites Bündnis von Menschenrechts-, Umwelt- und Entwicklungsorganisationen, die sich im »Arbeitskreis Rohstoffe« zusammengeschlossen haben. Im Rahmen der dritten »Alternativen Rohstoffwoche«, die am Montag begann, machen ...


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