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Offene Wunde Palästina

120 Jahre Konflikte und Kriege: ein Teilungsplan und seine Folgen

  • Von Heinz Odermann
  • Lesedauer: ca. 4.5 Min.

Das Ringen um das nationale Selbstbestimmungsrecht des arabischen Volkes von Palästina hat ein historisches Datum: den 29. November 1947. An diesem Tag vor 70 Jahren beschloss die noch kleine Organisation der Vereinten Nationen die Teilung Palästinas in einen jüdischen und einen arabisch-palästinensischen Staat; die wirtschaftliche Einheit des Landes sollte gewahrt werden und Jerusalem sollte als Stätte religiöser Begegnungen einen internationalen Status erhalten. Das Volk Palästinas wurde nicht gefragt. »Hätte man uns damals gefragt«, sagte mir 1976 Jassir Arafat, Präsident der PLO, der Palästinensischen Befreiungsorganisation, »wir hätten eine bessere Lösung für beide Völker gefunden.«

Einen Staat Israel zu schaffen, war der leitende Gedanke des I. Jüdischen Weltkongresses, der im August 1897 in Basel stattfand. Auf diesem Kongress hatte der Wiener Schriftsteller Theodor Herzl (Hauptwerk: »Der Judenstaat«) die Idee vorangebracht...


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