Selbstverwaltet statt kommunal

Initiativen fordern innovative Modelle für Entwicklung des Dragonerareals

  • Von Rainer Balcerowiak
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Der Streit um die künftige Nutzung des sogenannten Dragonerareals in Kreuzberg geht in die nächste Runde. Das 13,6 Hektar umfassende innerstädtische Filetstück zwischen der Yorckstraße und dem Tempelhofer Ufer wurde zwar dem Land Berlin vom Bund nach jahrelangen Auseinandersetzungen übertragen, doch Anwohner und Nutzer des Grundstücks und der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg wehren sich gegen die Pläne des Senats, das im Juni 2016 zum Sanierungsgebiet erklärte Areal an die beiden städtischen Wohnungsbaugesellschaften WBM und degewo zur weiteren Nutzung zu übergeben.

Dies würde die weitere Planung »sehr kompliziert machen«, so Bezirksbaustadtrat Florian Schmidt (Grüne) auf einer gut besuchten Veranstaltung der »Werkstatt Bürgerdialog« am Donnerstagabend im Rathaus Kreuzberg. Immerhin habe Stadtentwickungssenatorin Katrin Lompscher (LINKE) in einem Gespräch zugesagt, die Bedenken zu prüfen. Eine Verbesserung wäre es aus Bezirkssicht ...


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