Mit App und Telefon

Sarah Jochmann liefert für Deliveroo Essen aus - und setzt sich für bessere Arbeitsbedingungen der Fahrer ein

  • Sebastian Weiermann, Köln
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.

Am Bahnhof Köln-Ehrenfeld hängt ein Plakat, das auf Proteste des Vereins »aktion ./. arbeitsunrecht«, der anarchosyndikalistischen Freien Arbeiter-Union, der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten und der Basisinitiative »Liefern am Limit« an diesem Freitag in Köln und acht weiteren Städten hinweist. »Shame on you - Deliveroo« ist in großen Lettern zu lesen. Immer wenn ein Freitag der 13. bevorsteht, lässt die »aktion ./. arbeitsunrecht« abstimmen, über welchen Arbeitgeber aufgeklärt werden soll. Diesmal wurde der Lieferdienst Deliveroo ausgewählt, weil er erst die Schaffung eines Betriebsrates behindert hat und nach dessen Gründung die Verträge der Betriebsratsmitglieder nicht verlängerte. In wenigen Wochen wird es deswegen wohl keinen Betriebsrat mehr geben.

Als Sarah Jochmann das Plakat für den Aktionstag sieht, freut sie sich. Sie beantwortet derzeit Presseanfragen für »Liefern am Limit«, den Versuch von Kurierfahrern, durch ...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.