Mit Japan gegen Protektionismus

Angela Merkel will in Tokio gute Geschäfte für die deutsche Wirtschaft erreichen

  • Von Hermannus Pfeiffer
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Die Bundesregierung hat in der vergangenen Woche ihre Wachstumsprognose für das Jahr 2019 kräftig abgeschwächt. Statt eines Anstiegs von 1,8 Prozent geht sie nur noch von einem Wachstum von 1,0 Prozent aus. Die Prognose wurde also nahezu halbiert. Angesichts der allgegenwärtigen globalen Risiken könnte sich auch selbst dies noch als zu optimistisch herausstellen. Da kommt die dreitägige Reise der Bundeskanzlerin nach Japan gerade recht. Am Dienstag wird Angela Merkel von Kaiser Akihito und Kronprinz Naruhito empfangen. Die Kanzlerin wird von einer Wirtschaftsdelegation begleitet.

Wie bei dem Gespräch mit dem rechtskonservativen Ministerpräsidenten Shinzo Abe wird sich das Treffen mit Kaiser Akihito, der am 30. April aus Gesundheitsgründen abtreten wird, um das Freihandelsabkommen zwischen der EU und Japan drehen, dass Anfang des Monats in Kraft trat. »Die Chancen, die sich hieraus für beide Seiten ergeben, werden bei diesen Terminen sic...


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