Anwohner kritisieren geplante Bebauung des RAW-Geländes

Eilig geschlossener Kompromiss zwischen Investor und dem Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg sieht Errichtung eines Hochhauses vor

  • Von Nicolas Šustr
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Bereits diesen Mittwochabend soll sich der Stadtentwicklungsausschuss der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) Friedrichshain-Kreuzberg mit dem Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan für das Gelände des ehemaligen Reichsbahn-Ausbesserungswerks (RAW) an der Revaler Straße in Berlin-Friedrichshain befassen. Den Investoren der Kurth-Gruppe soll für ihr 51 500 Quadratmeter messendes Areal eine Geschossflächenzahl (GFZ) von 2,9 zugestanden werden, die Gebäude dürften also insgesamt eine Geschossfläche von fast 150 000 Quadratmeter haben. Außerdem, so das Ergebnis der eiligen Kompromissverhandlungen mit dem Bezirk, soll ein Hochhaus errichtet werden dürfen.

Im Gegenzug verpflichtet sich der Investor, der ursprünglich eine Geschossflächenzahl von 3,6 gefordert hatte, für den Bereich des sogenannten »soziokulturellen L«, also Vereine, Künstler und Clubs, einen 30 Jahre laufenden Pachtvertrag mit Mieten zum Selbstkostenpreis mit einem Treuhä...


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