• Politik
  • Landtagswahl in Sachsen-Anhalt

Aufbruch aus der Fruststarre

LINKE in Sachsen-Anhalt beschließt Strategie bis zur Landtagswahl und wählt neuen Vorsitz

  • Von Hendrik Lasch
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Zwei Jahre sind schnell vergangen. In sogar etwas weniger als zwei Jahren wird in Sachsen-Anhalt der Landtag neu gewählt - wenn nichts dazwischen kommt. Die Koalition aus CDU, SPD und Grünen, die das Land seit 2016 regiert, ist ein fragiles Konstrukt, das fast im Monatstakt vor dem Bruch steht. Erst kürzlich ließ ein Papier zweier CDU-Politiker, die einer Annäherung an die AfD das Wort redeten und »das Nationale mit dem Sozialen« versöhnen wollen, die Koalitionspartner auf Distanz gehen.

Die LINKE geht dennoch von einer »labilen Haltbarkeit« der so genannten Kenia-Koalition aus - und damit von einem Wahltermin im Frühjahr 2021. Dann ist Gelegenheit, sich für die herbe Niederlage des Jahres 2016 zu revanchieren, als die Genossen mit Hoffnung auf eine Regierungsbeteiligung in den Wahlkampf gestartet waren und sich am Ende nur noch hinter der AfD als zweitstärkste Kraft in der Opposition fanden, um sieben Punkte auf 16,3 Prozent abge...


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