Politik ist ein Kampfsport

Gregor Weiß will bei der Landtagswahl eine Hochburg der Linkspartei verteidigen.

  • Andreas Fritsche
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.

Judo ist ein Kampfsport, aber kein brutaler. Anders als beispielsweise beim Boxen geht es nicht darum, den Gegner K.o. zu schlagen. Er soll stattdessen elegant auf die Matte gelegt, aber nicht verletzt werden. Der japanische Begriff »Judo« heißt ins Deutsche übersetzt: der sanfte Weg.

Was hat Gregor Weiß beim Judo gelernt, das ihm in der Politik helfen könnte? Er sagt: »Ordentlich zupacken, aber dem unterlegenen Gegner auch Wertschätzung zeigen.« Der 36-Jährige hat in seinem Leben schon unzählige Wettkämpfe bestritten. Als Judoka hat er den schwarzen Gürtel, Stufe: dritter Dan. Das ist sehr gut, aber noch nicht herausragend. Für mehr als eine Teilnahme bei den Norddeutschen Meisterschaften hat es als Leistungssportler nicht gereicht. Doch als Kampfrichter ist Weiß bis in die Bundesliga vorgestoßen, als Betreuer sogar in die Weltspitze. Denn als Physiotherapeut der Jugend-Nationalmannschaft ist er zum Beispiel kürzlich zu den Europ...


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