Gebete der Anteilnahme - und als Alibi

Entsetzen in den USA: Das Land wird von innen angegriffen und der Präsident leistet Beihilfe durch Rassismus

  • Von René Heilig
  • Lesedauer: ca. 5.0 Min.

»Hass hat keinen Platz in unserem Land, und wir werden uns darum kümmern«, versprach US-Präsident Donald Trump am Sonntag, nachdem auf allen Kanälen Berichte über die Massenmorde in El Paso und Dayton liefen.

Während die neun Erschossenen in Dayton wohl eher in die Abteilung »Alltag in den USA« eingeordnet werden müssen, hat die Tat in der Grenzstadt El Paso einen höchst politischen, weil rassistischen Hintergrund. Nachdem ein 19-Jähriger seinem Hass im Internet freien Lauf gelassen hatte, wehrte er in einem Einkaufszentrum ganz praktisch die von ihm behauptete »hispanische Invasion in Texas« ab. Mit einem Sturmgewehr brachte er 20 Menschen um. Ob er wirklich »nur« 26 weitere verwundete, ist ungewiss. In Mexiko, also auf der anderen Seite des Rio Grande, hört man, viele illegal in die USA Eingewanderte hätten sich aus Angst vor den Behörden nicht bei Sanitätern gemeldet. Derzeit schwirren allerlei Gerüchte umher. So fürchten Zoll ...


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