Rund 100 Tote bei Protesten in Irak

UNO fordert Ende der Gewalt

Bagdad. Angesichts der Proteste in Irak mit fast 100 Toten hat die UNO ein Ende der Gewalt gefordert. »Fünf Tage mit gemeldeten Toten und Verletzten: Das muss aufhören«, erklärte die UN-Sondergesandte für Irak, Jeanine Hennis-Plasschaert. Sie sprach von einem »sinnlosen Verlust von Menschenleben« und forderte, die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen.

Bei den seit Dienstag andauernden Protesten gegen die Regierung wurden nach Angaben der irakischen Menschenrechtskommission 99 Menschen getötet und fast 4000 verletzt. Die meisten Todesfälle wurden aus Bagdad gemeldet, aber auch im Süden des Landes kam es zu Gewalt.

Nach Angaben von Ärzten wurde die Mehrheit der Opfer durch Schüsse getötet. Unter den Toten befanden sich demnach auch sechs Polizisten. Die Behö...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.