Zu viele Reibungsverluste und zu viele Zielkonflikte

Die Bürgerbewegung Finanzwende sieht bei der Bankenaufsicht Bafin eine Reihe von Versäumnissen

  • Von Hermannus Pfeiffer
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Die graue Eminenz auf dem deutschen Finanzmarkt hat einen Namen: Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, kurz: Bafin. In der Öffentlichkeit kaum bekannt, ist das Amt doch im Hintergrund fast immer präsent. Dennoch kritisiert die Bürgerbewegung Finanzwende: «In vielen Aufsichtsbereichen bleibt die Bafin hinter ihren Möglichkeiten zurück.» Gerade beim zentralen Thema Verbraucherschutz sei die Behörde schlecht aufgestellt. So hätte sich bei geschlossenen Publikumsfonds im vergangenen Jahr nicht einmal die Hälfte der Anbieter an die gesetzlichen Transparenzpflichten gehalten.

Freilich ist dieser graue Markt nichts für Kleinsparer, er richtet sich normalerweise an gewiefte Anleger. Doch gibt es auch noch andere Sachen, die Finanzwende in ihrem vergangene Woche veröffentlichten 50-seitigen Report «Die Akte Bafin» der Behörde vorwirft. So monieren die Initiative wie auch andere Kritiker, die Bafin habe den Cum-Ex-Steuerraub nicht verh...


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