Run auf deutsches »Betongold« hält an

Immobilien in Ballungsgebieten sind noch einmal teurer geworden. Das treibt auch Mietpreise hoch.

  • Von Rainer Balcerowiak
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Der Run auf deutsches »Betongold« hält unvermindert an. Das Investitionsvolumen für den Kauf von Immobilien stieg zwischen 2016 und 2018 auf einen neuen Höchststand von 269 Milliarden Euro. Das geht aus dem am Dienstag in Berlin vorgestellten Immobilienbericht der amtlichen Gutachterausschüsse hervor. Im Jahr 2016 hatte das Investitionsvolumen noch bei rund 237,5 Milliarden Euro gelegen.

Der Bericht basiert auf den rund eine Million notariellen Kaufverträgen, die 2018 in Deutschland abgeschlossen wurden. Dabei zeigt sich, dass die Zahl der getätigten Transaktionen in den vergangenen zehn Jahren weitgehend stabil geblieben ist, während die Kaufpreise im Jahresdurchschnitt um jeweils acht Prozent anzogen.

Der Löwenanteil der Umsätze entfiel mit 180 Milliarden Euro auf Wohnimmobilien. Dabei sind die Preise besonders in den großen Metropolen und Ballungsräumen weiter deutlich gestiegen, und zwar in allen Segmenten, vom Bauland über gebrauc...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.