• Kultur
  • Feminismus vor und auf der Leinwand

»Wir haben keine Angst«

Constanze Ruhm über die Ausbeutung einer jungen Frau und den Film als feministisches Manifest

  • Von Celestine Hassenfratz
  • Lesedauer: ca. 4.5 Min.

Wie sind Sie auf die Idee gekommen, einen Film über Alberto Grifis experimentellen Dokumentation »Anna« zu machen, einen fast 50 Jahre alten Videofilm?
2011 wurde ich im Rahmen der »Living Archives« nach Berlin eingeladen. Stefanie Schulte Strathaus, die Leiterin des »Forum Expanded« der Berlinale, hatte die Idee, das ganze Archiv des Arsenal-Kinos zu öffnen. Ich kam und habe begonnen, mich auf die Suche zu machen.

Was haben Sie genau gesucht?
Es sind Frauenfiguren, deren Perspektive unerzählt blieb, die mich ansprechen. Dann bin ich auf »Anna« gestoßen.

Wie sind Sie die Arbeit an dem von Ihnen geplanten Film angegangen?
Ich hatte kein Drehbuch, eher ein Konzept, Ideen, aus denen der Film gewachsen ist. Eine Kartografie aus Texten, Territorien, Themen und Bildern, die sich immer enger miteinander verwoben haben.

Was hat Sie an »Anna« so fasziniert?
Nachdem ich das Material durchgearbeitet hatte, bin ich nach Italien ...




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