Kritik an »falscher Agrar- und Welthandelspolitik«

Bundestag diskutierte über die Welternährungskrise und mögliche Gegenmaßnahmen

  • Von Kurt Stenger
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Grüne und LINKE haben bei einer Bundestagsdebatte eine veränderte Agrar- und Handelspolitik gefordert.

Starke Kontraste in einer von den Grünen beantragten aktuellen Stunde zur Welternährungskrise: Während Vertreter der Regierungsparteien und der FDP am Montag im Bundestag zu einer ruhigen Debatte und einem gemeinsamen Nachdenken über Problemlösungen aufriefen, nutzten Sprecher der Grünen und der LINKEN die Aussprache zu scharfen Angriffen auf die Bundesregierung. Es reiche nicht, die Nahrungsmittelhilfe aufzustocken und über Importe von Biokraftstoffen nachzudenken, sagte die grüne Fraktionsvorsitzende Renate Künast. Denn die »wahren Gründe der Welternährungskrise liegen in einer seit Jahrzehnten betriebenen falschen Agrar- und Welthandelspolitik«. Die EU müsse daher die Direktsubventionen auf die Förderung von nachhaltiger Entwicklung umstellen und die Exportsubventionen beenden. Außerdem gehörten die hiesigen Ernährungsgewohnhei...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.

0
Beiträge gelesen

Hilf mit bei einer solidarischen Finanzierung und kaufe eine virtuelle Ausgabe des »nd«

0
Beiträge auf nd-aktuell gelesen

Hilf mit, die Seiten zu füllen!

Zahlungsmethode