Die zweite Krisen-Welle kommt

Neue Börseneinbrüche und Währungsturbulenzen / Daimler und VW mit herben Verlusten

  • Von Jürgen Elsässer
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Die Stabilität an den Weltfinanzmärkten währte nur eine Woche. Auch die Realwirtschaft meldet Minuszahlen.

Die Finanzminister der Weltmächte pokerten mit Höchsteinsätzen – und drohen das Vabanque zu verlieren. Noch keine Woche ist es her, dass die Bundesregierung ein Bankenrettungspaket im Umfang von 500 Milliarden Euro durch die Gesetzgebung peitschte. Aber gestern sackte der DAX zeitweise auf unter 4400 Punkte ab – fast so tief wie bei seinem Jahresminusrekord vom 10. Oktober mit 4308 Zählern. Damit ist der kurzzeitige Anstieg über die 5000er-Marke perdu.

Noch schlechter sieht es in den USA aus, wo die Regierung Stützungspakete von über einer Billion Dollar geschnürt hat. Dort landete der Dow Jones am Mittwochabend mit 8519 Punkten auf einem Fünfjahrestief. Rund um den Globus kam es zu weiteren Kursstürzen: In Brasilien und Argentinien um jeweils über zehn Prozent, in Mexiko um sieben Prozent. Am Donnerstag erreichte der Nikkei-Index in Japan nach Verlusten von mehr als sieben Prozent ebenfalls ein Fünfjahrestief. In Singapur, ...


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