Correa will Währungsfonds abschaffen

Ecuadors Präsident fordert bei iberoamerikanischem Gipfel einen radikalen Neuanfang

  • Von Martin Ling
  • Lesedauer: ca. 1.5 Min.

Abschaffung oder Reformierung? Diese Frage stellt sich die Linke weltweit in Bezug auf die Bretton-Woods-Institutionen Internationaler Währungsfonds und Weltbank schon lange und diese Frage dominiert den iberoamerikanischen Gipfel in El Salvador.

Der Verfechter Nr.1 des Sozialismus des 21. Jahrhunderts war gar nicht gekommen: Venezuelas Präsident Hugo Chávez reiste aus Sicherheitsgründen nicht nach El Salvador, schließlich gewährt dieses rechtskonservativ regierte Land dem antikubanischen Topterroristen Luis Posada Carriles Unterschlupf. Posada ist ein in Venezuela rechtskräftig verurteilter, später geflohener Urheber des Bombenattentates auf eine Maschine der kubanischen Luftfahrtgesellschaft Cubana, bei dem 1976 auf dem Flug nach Barbados 73 Passagiere getötet wurden.

Auch wenn Chávez, wie auch Kubas Raúl Castro und Uruguays Tabaré Vazquez, beim iberoamerikanischen Gipfel in der Hauptstadt San Salvador fehlte, hagelte es angesich...


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