Das Erreichte als Ausgangspunkt

  • Von Heinz Langer
  • Lesedauer: ca. 4.5 Min.

In Kuba hat der Rückzug Fidel Castros von seinen staatlichen Ämtern nicht zu einer tiefgreifenden Veränderung, die eine kontinuierliche Entwicklung der Revolution in Frage stellen würde, geführt. Fidel Castro selbst hat begründet, welche Faktoren die eigentliche Gefahr für den sozialistischen Entwicklungsprozess sein könnten. In erster Linie begründete er, dass dies die eigenen, die subjektiven Fehler wären und setzte sich gründlich und sehr kritisch mit diesen auseinander. Bemerkenswert sind seine Folgerungen, die er aus der dargelegten erfolgreichen Entwicklung gezogen hat: »Aber wir müssen das, was wir bisher erreicht haben, als Ausgangspunkt verstehen«. Mit diesen wohlüberlegten Gedanken hat Fidel Castro selbst zum Ausdruck gebracht, dass die Kontinuität in den ständigen, dynamischen Veränderungen zur Erreichung der Ziele der Revolution begründet ist.

Diese Art der kritischen Analyse der Fehler und hemmenden Faktoren wurde besonder...


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