Zwischen Exerzierplatz und Magasin

Deutsch-Russisches Museum zeigt Bilder des Militärfotografen Wladimir Borissow

  • Von Uta Herrmann
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.
Auch solcher Tanz wurde hin und wieder verordnet.

»Noch nie gesehen« ist das Motto des 3. Europäischen Monats der Fotografie in Berlin. »Unsere Ausstellung über den ›Russischen Soldatenalltag in Deutschland‹ wird dem in besonderer Weise gerecht«, meint Margot Blank. Die wissenschaftliche Mitarbeiterin und kommissarische Leiterin des Museums in Karlshorst erklärt, dass diese Aufnahmen in dieser Auswahl noch nicht gezeigt wurden. Auch wurde das Thema fotografisch wie wissenschaftlich noch nicht bearbeitet.

Bildjournalisten und Fotokünstler haben nach dem Abzug der russischen Truppen aus Deutschland Ende August 1994 meist nur die verlassenen Kasernen und Übungsgelände aufgenommen. Das Interesse an diesen Liegenschaften mit dem »Charme des Morbiden« war in Ost und West gleichermaßen groß. Mit diesen Dokumentationen hofften die Akteure im Nachhinein etwas über das Leben der weitgehend abgeschotteten sowjetischen Truppen zu erfahren – dennoch blieb es ein Blick von außen...


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