Waffenbesitzer auf Hamsterkauf

Viele US-Bürger befürchten Beschränkungen

  • Von Reiner Oschmann
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Die Erwartung, dass Präsident Barack Obama auch nur geringe Einschränkungen in Sachen Waffenbesitz vornehmen könnte, hat seit seiner Wahl am 4. November regelrechte Hamsterkäufe ausgelöst.

Unter den Schlagzeilen der USA-Wirtschaftskrise verborgen, baut sich ein erster Stimmungsumschwung auf, der auch Barack Obama persönlich trifft. Nach einer Umfrage des Rasmussen-Instituts erfreute sich der neue Präsident zuletzt einer Unterstützung von 56 Prozent der Wähler; 43 Prozent hatten kein Vertrauen in ihn, ein Drittel äußerte »starke Ablehnung« zu den Entscheidungen Obamas in dessen ersten acht Amtswochen. Viele Wähler sorgen sich um die Folgen der Krise im Land und um praktische Konsequenzen möglicher Kursänderungen im Weißen Haus. Eine betrifft den Nerv US-amerikanischen Selbstverständnisses, das Recht auf privaten Waffenbesitz.

Obama hatte im Wahlkampf vorigen Sommer ausdrücklich und sofort eine Bekräftigung dieses Verfassungsrechts durch den Obersten Gerichtshof begrüßt, alles andere hätte ihm politisch auch den Hals gebrochen. Zugleich aber betonte er seine Unterstützung für ein Verbot bzw. die Beschränkung von besonders g...


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