Der gedämpfte Sturm zum Gipfel

Trotz Niederlage: Hertha BSC hofft auf große Kulissen bei Heimspielen im Olympiastadion

  • Von Stefan Otto
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.
Auf dem Weg ins Stadion

Der Junge im Hertha-Trikot ist verblüfft. Der Unterschied zwischen den Profis und normalen Fußballern sei gar nicht so groß, meint er zu seinem Freund an der Balustrade. Kein Spektakel auf dem Schenckendorffplatz. Beim Trainingsspiel des Bundesligaspitzenreiters läuft der Ball schnörkellos durch die Reihen, meistens mit nur einem Ballkontakt. Fünf gegen zwei gehört der Vergangenheit an. Hier spielen elf gegen elf auf einer Fläche, die nicht einmal so groß ist wie der 16-Meter-Raum.

50 Zuschauer sind zum Nachmittagstraining gekommen und wandern mit der Mannschaft, je nachdem, auf welchem der drei tadellos gepflegten Plätze sie trainiert. Wie beim Golf. Es ist kalt und windig, dennoch harren die Kiebitze am Rand aus, und die Jungen warten, bis ihre Stars an ihnen vorbeikommen und ein Autogramm geben.

Alle schreiben Herthas wundersamen Aufstieg an die Tabellenspitze Trainer Lucien Favre zu, jenem leidenschaftlichen Taktiker aus der Schweiz,...


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