Mit Strom aus der Krise

General Motors will mit dem Volt ab 2011 wieder Gewinn machen

  • Von John Dyer, Boston
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

General Motors will mit Strom in die Gewinnzone fahren. Der Kleinwagen Volt mit Hybridantrieb soll mit einem Liter Benzin pro 100 Kilometer fahren. Für amerikanische Ohren hören sich solche Werte an wie ein Wunder.

Auf dem kleinen Stromer ruhen große Hoffnungen: Die Manager bei General Motors erwarten von ihrem neuen Chevrolet Volt den Zündfunken für den Wiederaufstieg ihres noch kürzlich bankrotten Unternehmens. Als besonders zugkräftig auf dem amerikanischen Automarkt – auf dem seit Kurzem der Verbrauch mitentscheidend für den Kauf ist – sehen sie die Verbrauchswerte des Hybridantriebautos an. Der Volt biete eine Rekordleistung: 370 Kilometer mit einer Gallone (3,78 Liter) – das Ein-Liter-Auto.

»Chevy Volt-Fahrer können im Elektromodus jeden Tag fahren, ohne überhaupt Benzin zu verbrauchen«, kündigte GM-Chef Fritz Henderson an. Denn der Volt ist im Grunde ein Elektroauto, das an der Steckdose aufgeladen wird. Die Ladung soll für eine Fahrstrecke von gut 64 Kilometer reichen. Danach wird ein kleiner, benzinbetriebener Generator zugeschaltet.

Das Auto sei »der Durchbruch«, so ...


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