Humboldt feiert 200-Jähriges

Universität plant über 15 Monate andauernde Festivitäten

Mit großen Zahlen kann die Humboldt-Universität zu Berlin ihren Geburtstag begehen: Rund 34 000 Studenten lernen an der ältesten Hochschule Berlins in 242 Studiengängen. 200 Jahre Humboldt-Uni sollen mit über 150 Veranstaltungen, verteilt über 15 Monate, gefeiert werden. Als Reformuniversität feiert sie sich und will einen 420 Tage andauernden Tag der offenen Tür begehen.

Der Auftakt zum Humboldt-Jubiläum findet am Montag im Konzerthaus am Gendarmenmarkt in Mitte statt, eine Einladung ist erforderlich.

Unter Schlagworten wie Freiheit, Zukunft, Verantwortung und Wissenschaft sind unter anderem Ausstellungen, Tagungen und Vorlesungen geplant. Als roter Faden strukturieren sechs Kernveranstaltungen, die sich auf die Ideen von Wilhelm und Alexander von Humboldt beziehen, das Festjahr, so die Veranstalter. In einem Jubiläums-Magazin, das pünktlich zum ersten Festtag, dem kommenden Montag, erscheint, sollen schließlich Geschichte und Zukunft gleichermaßen betrachtet werden.

Die Zukunft soll jedoch nicht nur in langen Reden visioniert, sondern auch diskutiert werden: »Im ersten Humboldt-Streitgespräch über die Zukunftsthemen der Wissenschaft präsentieren Forscher aus den Natur- und Geisteswissenschaften Ergebnisse und Analysen und diskutieren von A wie Auftragsforschung bis Z wie zündende Idee.« (3. Dezember, Senatssaal, Hauptgebäude, Unter den Linden 6). Die Veranstaltungen drehen sich jedoch nicht ausschließlich um universitätsinterne Themen. In Vorlesungen und Konferenzen werden aktuelle wissenschaftliche und gesellschaftliche Bereiche behandelt. Vom 15. Mai bis zum 3. Juni 2010 tritt die Uni auf die Straße und präsentiert sich an öffentlichen Plätzen und in Wohnvierteln an insgesamt sieben verschiedenen Standorten. Das Jubiläum endet im Dezember 2010 mit einer »rauschenden Ballnacht«.

Das volle Programm und das Magazin auf: www.hu200.de

nd Journalismus von links lebt vom Engagement seiner Leser*innen

Wir haben uns angesichts der Erfahrungen der Corona-Pandemie entschieden, unseren Journalismus auf unserer Webseite dauerhaft frei zugänglich und damit für jede*n Interessierte*n verfügbar zu machen.

Wie bei unseren Print- und epaper-Ausgaben steckt in jedem veröffentlichten Artikel unsere Arbeit als Autor*in, Redakteur*in, Techniker*in oder Verlagsmitarbeiter*in. Sie macht diesen Journalismus erst möglich.

Jetzt mit wenigen Klicks freiwillig unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung