Vom Wasser zum Wodka

Die Ausstellung »Koscher & Co.« über Speise und Religion im Jüdischen Museum

  • Von Tom Mustroph
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.
Feier zur Auslösung des Erstgeborenen (Pidion ha-Ben)

»Am Anfang ist das Wasser«. So steht es in der jüdisch-christlichen Schöpfungsgeschichte, wie es das 1. Buch Mose – griechisch-lateinisch Genesis, hebräisch aber Bereschit genannt – vermerkt. So beginnt auch die am Donnerstag eröffnete Sonderausstellung »Koscher & Co.« im Jüdischen Museum Berlin.

Wer sie betritt, wird von den rauschenden Wassern des Niagara-Falls empfangen. Eine große Videoinstallation zeigt dieses Naturschauspiel. Im ersten Raum wird ein klassifizierender Blick auf die Schöpfung geworfen. Ausgestopfte Tiere zeigen nicht nur an, was für die einen Gott erschaffen, sich für die anderen aber nach den Abstammungsgesetzen Darwins entwickelt hat. Viele dieser Exponate stammen übrigens aus dem Naturkundemuseum, mit dem das Jüdische Museum eine Partnerschaft bis hin zum gegenseitigen Ticketrabatt eingegangen ist.

Die Geschöpfe sind zudem nach den jüdischen Speisegesetzen geordnet. Paarhufer mit Wiederkäuermägen...


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