Aus Strömungen soll Energie kommen

Landesgeschäftsführer Gebhardt will LINKE-Landeschef in Sachsen werden

  • Hendrik Lasch, Dresden
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Rico Gebhardt, der Wahlkampfchef der LINKEN in Sachsen, will neuer Landesvorsitzender werden und danach nicht nur zwischen Strömungen vermitteln, sondern auch konstruktivere Opposition betreiben.

Rico Gebhardt
Rico Gebhardt

Der Hut liegt im Ring: Er wolle die LINKE in Sachsen führen, erklärte Rico Gebhardt gestern. Der 46-Jährige ist bisher Geschäftsführer des Landesverbandes. Spätestens seit einer fulminanten Rede bei einem Parteitag im Frühsommer war er als Nachfolger von Cornelia Ernst gehandelt worden, die den Posten nach ihrer Wahl ins Europaparlament abgeben will. Gebhardt selbst hatte sich aber zurückhaltend geäußert, bis sich nun die Chefs der Kreisverbände hinter seine Bewerbung stellten. »Mit diesem Votum im Rücken«, sagte der Landtagsabgeordnete dem ND, »werde ich es machen«. Die Wahl erfolgt auf einem Parteitag Anfang November. Zuvor gibt es nächste Woche drei Regionalkonferenzen.

Der Erzgebirgler Gebhardt, der einst Koch lernte, im Handel sowie als FDJ-Funktionär arbeitete und sich in den 90er Jahren ...


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