Die Kraft des Yin und Yang

Frankfurter Buchmesse: Impressionen vom Gemeinschaftsstand chinesischer Verlage

  • Von Karlen Vesper
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Nein, keine roten Banner, keine überdimensionierten Mao-Bilder, keine Teehäuschen, keine Drachen, ob aus Papier oder Terrakotta, auch keine Buddhastatuen sind zu entdecken. Dass der »Erleuchtete« auf dem Gemeinschaftsstand chinesischer Verlag in Frankfurt nicht präsent ist, leuchtet ein. Die Volksrepublik China ist ein säkularer Staat, Religion gilt als Privatsache.

Volksfestatmosphäre in Halle 6. Stimmengewirr, Lachen, Musik, Getrommel und Gedränge. Aber kaum deutsche Besucher. Die Chinesen sind fast unter sich, bis auf einige junge Leute aus ganz Europa am Stand der Konfuzius-Institute. An den über 30 Einrichtungen wird nicht nur chinesische Philosophie, Poesie, Malerei und Geschichte gelehrt, sondern auch Meditation und Sport. Xiaoxia Zhou, die zur Zeit – für zwei Jahre – am Konfuzius-Institut in Turin, Italien, arbeitet, erklärt mir die Bedeutung von Taiji, während drei schwedische Grazien über die Bühne schweben: »Taij...


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