Klimaverhandlung stören?

Die Klimabewegung mobilisiert nach Kopenhagen – doch noch immer ist unklar, was man dort will

  • Felix Werdermann
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Die Zeit drängt für die Klimabewegung: Im Dezember wollen sich Regierungsvertreter zum UN-Klimagipfel in Kopenhagen treffen. Auch Klimaschützer wollen dabei sein, wenn in der dänischen Hauptstadt über die Zukunft der Erde verhandelt wird. Deswegen heißt es schon jetzt: Flugblätter drucken, Aufrufe verbreiten, Busse buchen, Freunde überzeugen. Für die radikale Linke gibt es inzwischen das passende Mobilisierungsmaterial: »Klima-Casino schließen!«, heißt eine neue Broschüre von der Linksjugend solid und dem Projekt Avanti. Doch hinter den Kulissen streiten sich die Klimaschützer weiter um die richtige Strategie.

In der Broschüre hört sich alles so einfach an: Die internationalen Klimaschutzbemühungen haben gnadenlos versagt. Und es war auch nicht anders zu erwarten. Denn: Marktinstrumente wie der Emissionshandel können vielleicht den Kapitalismus retten, nicht aber das Klima. Jetzt muss es aber um Klimagerechtigkeit statt Wachstumswahn g...


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