CDU-Vorhaben bedroht Freizeitstätten

Senioren protestieren gegen die Übergabe ihrer Begegnungszentren an freie Träger

  • Von Wolfgang Weiß
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.
Dichtgedrängter Protest im Treptower Rathaus

Vor dem ehemaligen Rathaus Treptow, in dem die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) der Südostberliner Großgemeinde tagt, versammelten sich am Donnerstag zahlreiche Menschen, um gegen Pläne zur Privatisierung der kommunalen Seniorenbegegnungsstätten und Nachbarschaftszentren zu protestieren. Die CDU-Fraktion hatte einen – inzwischen modifizierten – Antrag eingebracht, demzufolge diese Einrichtungen in sogenannte freie Trägerschaft überführt werden sollen.

Die Seniorenfreizeitstätten spielen in einem Flächenbezirk wie Treptow-Köpenick eine besonders wichtige Rolle. An insgesamt zehn Standorten finden hier, meist Generationen übergreifend, Bewohner der weit auseinander liegenden Ortsteile ein Kieznahes Zentrum für kulturelle Veranstaltungen, wo sie auch ihren Hobbys nachgehen oder einfach nur andere Menschen treffen können.

Die Anfang der 90er Jahre eingerichteten Begegnungsstätten wurden im Laufe der Jahre, vor allem dank der...


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