Illoyal

Martín Redrado / Argentiniens Zentralbankchef wurde wegen Illoyalität geschasst

Der Rauswurf des argentinischen Zentralbankchefs Martín Redrado folgte per Dekret. Zu diesem Mittel wird Argentiniens Präsidentin Cristina Kirchner fortan öfters greifen, denn seit dem 10. Dezember hat sie in beiden Kammern des Kongresses keine Mehrheit mehr. Wegen »schlechter Führung und Versäumnisse seiner Amtspflicht« musste Redrado laut Kirchner gehen. Entscheidend war seine Weigerung, Dollarreserven der Zentralbank für den Schuldendienst einzusetzen.

Ende 2005 hatte er mit einer solchen Maßnahme kein Problem. Damals machte er gut 9 Milliarden Dollar locker gemacht, um die vom vorherigen Präsidenten Néstor Kirchner angekündigte Tilgung aller Schulden bei...


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