Wie ungeteilt zu erben ist

Kerstin und Gunnar Decker: Deutschstunde

  • Von Friedrich Schorlemmer
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Wer verstehen will, was in deutscher Kultur (und Politik mit der Kultur) – in Zeiten der Teilung, im Prozess demokratischen Aufbruchs mit nachfolgendem Eilanschluss der DDR und in all den Jahren seither – an gegenseitigem Verstehen möglich und was an Missverstehen und nachholendem Kulturkampf angehäuft wurde, der lese diese so dichten wie sorgsam recherchierten Essays des Ostberliner Publizistenehepaars Kerstin und Gunnar Decker.

Ostberliner? Ja, sie wohnten und sie wohnen im Osten Berlins. Sie kennen sich noch gut aus in »Berlin. Hauptstadt der DDR« – samt allem gegenseitigen Frontstadtdenken bei gleichzeitigem kulturellen Charme. Und sie sind selbst mitten in den Konflikten und Aufbrüchen: von Egon Günther bis Andreas Dresen, von Ulrich Plenzdorf bis Monika Maron, von Volker Braun bis Wolfgang Hilbig, von Dean Reed bis Tamara Danz. So viel Kenntnis und so viel neue Einsicht schenkend, jedes überflüssige Wort gleich ...


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